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25.08.2010
Biomasse-Verband
Trends bei erneuerbaren Energien nützenDie Spitze des Österreichischen Biomasse-Verbandes mit Heinz Kopetz und seinem designiertem Nachfolger Horst Jauschnegg und Gf Ernst Scheiber erörterte mit Sozialminister Rudolf Hundstorfer die aktuellen Probleme der österreichischen Energie- und Umweltpolitik. Mit besonderem Nachdruck verwiesen die Teilnehmer auf die Beschäftigungsentwicklung in Österreich, auf die erhöhten Heizkosten angesichts steigender Öl- und Gaspreise, die dramatischen Folgeprobleme des Klimawandels sowie den drohenden Wohlstandverlust durch weiter steigende Ausgaben für Energieimporte. 50 Prozent erneuerbare Energien möglichKopetz und Jauschnegg verwiesen darauf, dass die Energieimporte bereits eine Größenordnung von zehn Milliarden Euro hätten – Tendenz steigend, dazu kämen in Zukunft noch Milliarden an Strafzahlungen für den Zukauf von CO2-Zertifikaten. Kopetz und Jauschnegg hierzu: „Ein gesamter Lösungsansatz als Antwort auf diese Herausforderungen besteht in der engagierten Teilnahme Österreichs am Trend bei erneuerbarer Energie durch den Ausbau aller Formen der erneuerbaren Energien wie Wasserkraft, Wind, Biomasse, Photovoltaik und Solarthermie. Unser Ziel muss es sein, bis zum Jahr 2020 den Anteil der erneuerbaren Energien auf 50 Prozent zu steigern.
Die wichtigsten Maßnahmen, um diese Ziele zu erreichen, sind
Vorteile eines beschleunigten Umstiegs
Damit wären die Erfüllung aller Verpflichtungen aus den Klimaverträgen und die Einsparung der CO2-Zertifikats-Zukäufe möglich, gleichzeitig wäre ein Mehr an Sicherheit in der Energieversorgung gegeben, weil die Importabhängigkeit von derzeit 70 auf etwa 40 Prozent zurückginge.
Ölkesselförderung – eine gnadenlose KonsumentenfalleErnst Scheiber ersuchte Minister Hundstorfer, seinen Einfluss dahingehend geltend zu machen, dass der ökologische und ökonomische Unfug der Förderung des Kesseltausches auf Basis fossiler Energie durch die Mineralölwirtschaft abgestellt werden solle. Scheiber: „Mit der vermeintlichen Unterstützung der Konsumenten beim Ankauf von Ölkesseln treibt man diese Menschen mittel- bis langfristig in eine gnadenlose Falle, denn steigende Preise für fossile Energieträger haben die Konsumenten dann selbst zu tragen – und das viele Jahre lang. Darüber hinaus wird auch die Allgemeinheit fahrlässig belastet, denn mehr Ölheizungen bedeuten mehr CO2-Emissionen und damit Strafzahlungen bei Nichterreichen der Kyoto-Ziele.“
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