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29.04.2010
ACO Passavant
Sechs Schritte zum trockenen KellerUm sich vor starken Regenfällen und Hochwasser zu schützen, bedarf es baulicher Maßnahmen – und zwar bereits im Neubau. Die ACO Passavant gibt wertvolle Tipps zur Prävention: 1. Wasserundurchlässiger Beton Man sollte beim Eigenhaus-Bau Dichtbeton verwenden. Darüber hinaus müssen Kellerwände mit außenliegender Dämmung ausgeführt werden. Dämmstoffe sollten aus extrudierten Polystyrol-Hartschaumplatten und Schaumglas bestehen. Wichtig ist, dass die außenliegende Dämmschicht auch beim Zuschütten der Baustelle unbeschädigt bleibt, weil sie sonst einen Gutteil ihrer Schutzwirkung verlieren würde. 2. Fugenband Wo Bodenplatte und Kellerwand aneinanderstoßen, entsteht naturgemäß eine Fuge. Um hier Wassereintritt zu vermeiden, setzt man ein Fugenband aus einem besonders widerstandsfähigen Kunststoff (PVC) ein, das in die Schalung eingebunden wird. Das Fugenband beginnt in der Bodenplatte und wird dann 20 bis 25 cm in der Außenwand hochgezogen. So versperrt es dem Wasser den Weg durch die Fuge. Beim Einfüllen und Rütteln des Betons ist entsprechend sorgsam vorzugehen, sodass das Fugenband nicht geknickt oder beschädigt wird. Fehlerhafte Verarbeitung in diesem Bereich ist nur sehr schwer sanierbar. 3. Rohrdurchführungen Eine Durchdringung der Außenmauern lässt sich im Keller nicht vermeiden, weil verschiedene Rohrleitungen und Kabel von innen nach außen und umgekehrt geführt werden müssen. Wichtig ist, diese Durchdringungen wasserundurchlässig herzustellen. Dazu gehört, dass sie die Bauteile rechtwinkelig durchstoßen. Längsgeführte Leitungen in Fundamentplatten oder Kellerwänden sind auf jeden Fall zu vermeiden. Der Schwachpunkt ist der Zwischenraum zwischen Wandung und Leitung. Er muss sorgfältig mit Dichtungsmaterial ausgefüllt und abgedichtet werden.
4. Hochwasserdichte Leibungsfenster Konventionelle Kellerfenster sind bei Hochwasser besonders kritisch, außer sie sind speziell ausgerüstet wie das hochwasserdichte Leibungsfenster von ACO, die sich durch Zuverlässigkeit und Einbruchschutz auszeichnen. 5. Druckwasserdichter Lichtschacht Wasser, das nicht versickern kann, steigt nach oben – und findet sehr oft einen Ausweg in Lichtschächten, wo es dann gegen die Kellerfenster drückt. Das lässt sich verhindern, wenn man druckwasserdichte Lichtschächte aus glasfaserverstärktem Kunststoff verwendet, wie ACO sie anbietet. 6. Rückstauklappe im Keller Entscheidend ist, die tiefliegende Kanalisation im Gebäude sowie die Abflüsse in den Bodenplatten gegen Rückstau zu sichern. Dafür bietet ACO hochwertige Rückstausysteme, die sich durch ihre Konstruktion und den modularen Aufbau auch in der Sanierung einsetzen lassen. Zusätzlich empfehlen die Experten von ACO auch alle Abwasserrohre mit Rückstauklappen auszustatten, eine Maßnahme, die sich rasch und kostengünstig umsetzen lässt und vielen Schäden vorbeugt. uhe |
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