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28.06.2010
HORIBA
HORIBA präsentiert neue EmissionsmesstechnologieMit dem MEXA-1400QL-NX Emissionsmessgerät präsentiert HORIBA Europe auf der Automotive Testing Expo 2010 ein neues Instrument zur Messung von NO, NO2, NH3 und N2O Verbindungen. Vor dem Hintergrund des Klimawandels gewinnt die Reduktion von Treibhausgasen zunehmend an Bedeutung. Fahrzeughersteller suchen nach Lösungen, um die Entwicklung alternativer Antriebe voranzutreiben und Diesel- und Benzinmotoren weiter zu optimieren. Die immer geringeren Schadstoffkonzentrationen im Abgas führen die bisherigen Prüf- und Messtechnologien an ihre Grenzen der Messgenauigkeit. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, hat HORIBA ein neuartiges Messverfahren auf Basis eines Quantenkaskadenlasers (QCL) entwickelt, mit dem auch sehr genaue Messungen geringer Anteile von NO, N2O, NO2 und NH3 möglich sind. Während der Entwicklung des MEXA-1400QL-NX wies HORIBA in diversen Versuchsreihen die Wirksamkeit der QCL-Technologie bei allen drei gängigen Abgastestverfahren nach. Sowohl bei der verdünnten als auch bei der Roh- und Beutelmessung zeichnete sich der QCL durch seine äußerst exakten und reproduzierbaren Messergebnisse aus.
Funktionsweise. Die QCL-Elemente im MEXA-1400QL-NX erzeugen Laserstrahlen mit einer sehr spezifischen Wellenlänge im Bereich des mittleren Infrarots und erfassen somit die vorhandenen Stickstoffverbindungen, die genau in diesem Bereich die größte Absorption besitzen. Die Wellenlänge des Lasers hängt primär vom Design des QCL ab, wird aber auch durch die Temperatur, die sich thermo-elektrisch verändern lässt, beeinflusst. Die intelligente Kombination zweier optischer Weglängen innerhalb einer Gaszelle ermöglicht dem System einen enorm breiten Dynamikbereich. Das maximale Messspektrum liegt hierbei bei 2000 ppm, während die sehr genaue Auflösung des Lasers eine untere Detektionsgrenze von 0,1 ppm erreicht. Das spezielle Design der optischen Zelle verhilft dem Laser zu einer schnellen Reaktionszeit, die sich auch bei NH3 Messungen vollkommen innerhalb der EURO VI Grenzwerte bewegt. uhe |
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