24.02.2010
Light+Building 2010

digitalSTROM an der Light+Building

Nach mehr als fünfjähriger Entwicklungs- und Testzeit steht die revolutionäre Vernetzungstechnologie digitalSTROM kurz vor der Markteinführung. Die Light+Building bietet die Gelegenheit, Beispiele von digitalSTROM-Anwendungen selbst zu erleben.

Mitglieder von digitalSTROM.org zeigen zudem Applikationen, welche in die gezeigten Installationen eingebunden sind. An der Messe werden zum ersten Mal die Verkaufspreise der ersten, Ende 2010 am Markt erhältlichen, Komponenten veröffentlicht.


Das Herzstück von digitalSTROM: Der 4 mal 6 mm grosse dSID (digitalSTROM-Identifier) befindet sich oben in der Mitte. Die ganze Platine findet Platz in einer Lüsterklemme

 

 

Grenzenlose Kommunikation

Der Bedarf nach höherwertigen, gewerkeübergreifenden Funktionen im Wohn- und Zweckbau, detaillierter Strommessung, automatisierter Senkung des Energieverbrauchs sowie einem umfassenden Netzmanagement (Smart Grid) wächst stetig. digitalSTROM - eine komplett neue, auf diesen Bedarf zugeschnittene Technologie - kann beliebige elektrische Geräte auf einfache Art und Weise miteinander verbinden, um Komfort, Nachhaltigkeit und Sicherheit kostengünstig zu erhöhen. Der Stromverbrauch wird bis auf Geräteebene sichtbar.

Ein revolutionärer Hochvoltchip ermöglicht die Verbindung von Energie- und Kommunikationstechnik. Der nur 4 x 6 mm große Chip, der dSID (digitalSTROM-Identifier), lässt sich direkt in Komponenten und Geräten einbauen, damit diese miteinander kommunizieren sowie lokale Funktionen steuern und regeln. Die Kommunikation erfolgt über 230 V - nicht mit herkömmlicher Frequenzüberlagerung, sondern jeweils in der Nähe des Nulldurchgangs bei gleichzeitiger Sperrung der Leistung, was die Übertragung sehr störfest und energieeffizient macht. Damit eignet sich digitalSTROM auch hervorragend für die Nachrüstung im Bestandesbau.

Weniger Tasten - mehr Komfort

Zu einem günstigen Preis wird also ein Gerät systemfähig. Es ist kein zusätzliches Netzteil erforderlich, kein Prozessor, beides ist im Chip integriert. Dieser bietet über 40 verschiedene Funktionen wie digitale und analoge Ein- und Ausgänge, Direktansteuerung von diversen Sensoren, Energiemessung, eine galvanisch getrennte serielle Schnittstelle, Phasen-An- und -Abschnitt, Überspannungsschutz, Modem usw. Optional verfügt der dSID über eine 230 V-Leistungsendstufe, um Licht zu dimmen. Über den kleinen digitalSTROM-Server ist eine entsprechende Installation direkt mit dem IP-Netz verbunden.
„Weniger Tasten, mehr Komfort“ lautet das Credo von digitalSTROM - bei massiv höherer Funktionalität gegenüber der konventionellen Elektroinstallation. Die Grundkomponenten entsprechen der gewohnten Denkweise des Elektroinstallateurs. Verschiedenfarbige Lüsterklemmen als Grundelemente sind selbsterklärend: Gelb für Licht, Grau für Beschattung, Rot für Sicherheit, Blau für Lüftung usw. digitalSTROM ermöglicht eine Inbetriebsetzung mit „Plug & Play“. digitalSTROM „denkt“ in vorgegebenen Funktionen wie z.B. „es ist zu kalt“ oder „ich gehe“, die automatisch verknüpft werden. Diese Grundfunktionen können bei Bedarf über einen Browserzugriff individuell angepasst werden.

Individuelle Applikationen

digitalSTROM wird ein offener Standard. Jeder, der Interesse hat, kann seine eigene Applikation entwickeln, sein Gerät bauen oder seine Services anbieten – so wie man es aus der Welt von Linux oder Wikipedia kennt. Der digitalSTROM-Server wird von der digitalstrom.org als Open Source Software entwickelt. Seit Januar 2010 steht die erste Version öffentlich zur Verfügung. digitalSTROM bietet Installateuren und Planern die Möglichkeit, ihren Kunden hohen Komfort zu einem niedrigen Preis anzubieten und konsequent den Weg zum Green Building zu unterstützen.

www.digitalstrom.ch

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