ATGA Facility Kongress
20 Jahre und kein bisschen leise
Zum 20. Mal findet am 20. und 21. Juni 2012 auf Schloss Laxenburg der ATGA Facility Kongress, dieses Jahr erneut powered by FMA, statt. Der Kongress bietet den Teilnehmern heuer ein interessantes Programm, spannende Preisverleihungen und einige Überraschungen.
Mit seinen 20 Jahren ist der Kongress inzwischen eindeutig seinen Kinderschuhen entwachsen und hat sich von einer kleinen Veranstaltung für eine Handvoll Interessierter zu einem der führenden FM Kongresse in Österreich entwickelt.
Ein Blick auf Bilder aus den Anfangsjahren des Kongresses macht die Veränderungen deutlich. „Der Kongress ist im Laufe der Zeit viel strategischer geworden. Es geht heute weniger um die operative Durchführung als vielmehr um langfristige und nachhaltige Strategien im FM Bereich“, erklärt Markus Aschauer, der den ATGA Facility Kongress 1995 ins Leben rief. In der Tat beschäftigte sich das Programm des ersten Kongresses mit eher praktischen Themen, wie dem „Outsourcing von Diensten“ oder dem „Kostenvorteil FM-orientierter Unternehmen“. Im Gegensatz dazu stehen die Themen Nachhaltigkeit und Optimierung beim Kongress 2012 im Fokus.
Networking als Grundelement
Doch nicht nur die Themen, auch die Besucher des Kongresses haben sich gegenüber den Anfangsjahren verändert. So zieht der Kongress heute mehr und mehr FM Interessierte aus den Bundesländern an, während anfangs mehr Teilnehmer aus Wien zu verzeichnen waren. Diese Änderung deckt sich auch mit dem allgemeinen Aufwärtstrend der Bundesländer, in denen sich im FM Bereich sehr viel tut. Neben der Herkunft der am Kongress teilnehmenden Personen haben sich auch ihre Berufsfelder gewandelt. So finden sich unter den Teilnehmern sehr viele Personen, die große Gebäude betreiben, nutzen und verantworten, während das Verhältnis zwischen Gebäudeverantwortlichen und den Anbietern auf der anderen Seite, sehr ausgeglichen ist. Weiters sieht man heute mehr Vorstände und Geschäftsführer, aber gleichzeitig auch mehr Studenten auf dem Kongress. „Der FM Kongress ist ein wichtiges Get together der FM Branche. Es ist für mich am schönsten, wenn die Leute miteinander reden und sich neue Kontakte daraus ergeben“, findet der ATGA Geschäftsführer.
Dieser Netzwerkgedanke steckt auch hinter der Idee den Kongress gemeinsam mit FMA zu organisieren, wie es bereits die vergangenen Jahre der Fall war. Eine Neuerung ist jedoch, dass das ATGA Abendevent und das FMA Sommerfest am 20. Juni gemeinsam stattfinden werden. „Wir sehen es als unsere Aufgabe Kompetenzen miteinander zu verbinden“, sagt Claudia Lauber von FMA, „als DAS Netzwerk für Facility Management in Österreich, ist es uns besonders wichtig, den nationalen und internationalen Informations- und Erfahrungsaustausch zu fördern. Hierfür ist der jährliche ATGA Facility Kongress – powered by FMA eine ausgezeichnete Plattform.“
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Nach wie vor findet man am Kongress viele fröhliche Gesichter
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| Bild: ATGA |
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Die fünf Themenschwerpunkte
Obwohl so mancher sich bereits jetzt auf einen vergnüglichen Abend freut, bietet das Tagesprogramm des Kongresses spannende Inhalte und viel Raum zum Meinungsaustausch. Das Programm baut auf fünf Themenschwerpunkte auf, die im Rahmen von Vorträgen und Podiumsdiskussionen behandelt werden.
Der erste der fünf Schwerpunkte umfasst die Themen Nachhaltigkeit und Energie, die auch im Zentrum der Branche stehen. Ein zweiter Schwerpunkt widmet sich unter dem Leitsatz „Ausbildung trifft Praxis“ den Pros und Contras der österreichischen FM Ausbildung. Der Arbeitsplatz als drittes Kernthema beschäftigt sich vor allem mit der Frage, ob Wertschöpfung die Fläche schlägt. Vergabe als Thema, das auch in der Praxis eine große Rolle spielt, wird im vierten Teil des Programms näher beleuchtet. Hier geht es vor allem um die Verbesserung von Vergabeprozessen und deren erfolgreiche Abwicklung. Und nicht zuletzt befasst sich eine Schiene des Programms mit dem Optimierungspotential der FM Branche und stellt eine Verbindung zu Beispielen aus der Praxis her.
„and the Facility 2012 goes to….“
Auch die Preise, die am Kongress verliehen werden, sind mittlerweile fest etabliert und werden mit Spannung erwartet. So wird auch heuer wieder der Preis „Facility des Jahres“, der von HSG Zander gesponsert wird, an besonders innovative und nachhaltige Gebäude vergeben. „Als der Facility Preis ins Leben gerufen wurde, wurden vor allem Immobilien prämiert, für die eine professionelle, überwiegend technische Betriebsführung nachgewiesen werden konnte. Heute spielen auch andere wesentliche Elemente einer Immobilie, wie die Architektur und der Energieverbrauch eine wichtige Rolle“, fasst HSG Zander-Geschäftsführer Gerhard Schenk die Entwicklung des Preises zusammen und fügt im Hinblick auf die Zukunft hinzu: „Natürlich haben wir in den letzten Jahren unser Engagement für den Facility Preis immer wieder – vor allem aufgrund budgetärer Rahmenbedingungen – kritisch hinterfragt, sind aber stets zur Auffassung gelangt, dass diese Institution auch im Interesse der Branche aufrecht erhalten werden sollte.“
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Verleihung des Facility Preises 2011 an Norbert Kaimberger für das ETECH Center in Linz
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| Bild: ATGA |
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Am Kongress werden außerdem Personen prämiert, die sich zukünftig „ArchitektIn des Jahres“ oder „Facility ManagerIn des Jahres“ nennen können. Erstmalig wird der Ausbildungspreis von FMA und IFMA im Rahmen des Kongresses verliehen und begeht damit sein bereits 10 jähriges Bestehen, ein weiteres Jubiläum, das es zu feiern gilt. „Seit der Gründung von FMA und IFMA Austria ist es eines unserer Hauptziele, die Aus- und Weiterbildung im Bereich Facility Management zu fördern und zu unterstützen. Der
Ausbildungspreis soll genau das unterstreichen“, so Claudia Laubner, die sich stolz zeigt, dass auch der Preis ein rundes Jubiläum zu feiern hat.
Neues und Altbewährtes
Eine Neuerung ist außerdem das Table Rotating, das zu einzelnen Themen stattfinden soll und bei dem zum Gedankenaustausch und zur Diskussion der Teilnehmer angeregt wird.
Wer zwischen den Vorträgen nach etwas Abwechslung sucht, wird seinen Spaß bei den Networking Games haben, wo es gilt im Team mit anderen gemeinsam Aufgaben im Bereich Wissen, Geschicklichkeit und Teamarbeit zu lösen.
Diese Beispiele zeigen, dass auch die Methoden der Vermittlung von Inhalten nach 19 Kongressen nicht mehr dieselben sind. Wurden zu Beginn am Kongress fast nur Frontalvorträge gehalten, werden heute verschiedene Wege eingeschlagen um den Dialog unter den Teilnehmern zu fördern. So findet sich neben Altbewährtem, das bereits vom ersten Kongress an Teil des Programms war, im 20. Jubiläumsjahr auch viel Innovatives und Neues. Was den Kongress aber letztendlich zu dem macht, was er ist, ist die Tatsache „dass die Leute miteinander reden und nach zwei Tagen jeder mit neuen Ideen und Anregungen nach Hause fährt“, so Markus Aschauer.
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Schloss Laxenburg, das perfekte Ambiente für den 20. Kongress
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| Bild: ATGA |
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Gratulieren Sie dem Kongress zum 20. Geburtstag und gewinnen Sie Tickets! Schicken Sie ein Email mit Glückwünschen an den Kongress. Ihre guten Wünsche werden anschließend auf unserer Homepage veröffentlicht. Alle Einsendungen nehmen an der Verlosung teil und haben die Möglichkeit Karten für den Kongress zu gewinnen. Insgesamt werden vier Karten im Wert von jeweils 1176 Euro verlost.
Schicken Sie Ihre Glückwünsche an: news@atga.com. Einsendeschluss ist der 15. Mai 2012.
www.atga.com