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16.11.2011
GEZE
Intelligente TürkommunikationIn modernen Wohnanlagen ist der überwiegende Teil der Gebäudetechnik automatisiert. Das gilt etwa für die Beleuchtung, die auf die äußere Lichteinwirkung reagiert, oder die Heizung, die erkennt, wann sie zurückregeln oder heizen muss. Im Zuge des barrierefreien Bauens und Nachrüstens bekommt die Automatisierung von Türen gerade in größeren modernen Wohnanlagen eine immer größere Bedeutung: Barrierefreiheit und Begehkomfort für alle sind mehr und mehr geforderter Standard. In der Zukunft werden sie selbstverständlich sein. Die Gebäudeautomation bindet darum auch die automatisierten Schiebe- und Drehtürsysteme ein. Eine zentrale Steuerung und Überwachung der Automatiktüren ist nicht nur komfortabel – sie erhöht auch die Effizienz des Facility Managers. Damit die entsprechenden Bedienelemente zur Eingabe der Befehle und Einstellungen nicht für jedermann im Gebäude zugänglich sind, befinden sie sich meist im zentralen Technikraum. Ohne Blickkontakt zu den entsprechenden Automatiktüren birgt die zentrale Steuerung von einer entfernten Stelle jedoch Verletzungsrisiken. Die „Intelligenz“, die über die Umsetzung der Befehle des zentralen Steuersystems entscheidet, muss darum vor Ort an der Tür bleiben.
Vernetzte Türen ermöglichen den Blick aufs GanzeDie Vernetzung der Türen mit Hilfe eines BUS-Systems in einem übergeordneten Gebäudesystem, wie es der Tür- und Gebäudetechnikspezialist GEZE anbietet, ist die Lösung dieser „Hoheitsfrage“: Die Türintelligenz bleibt vor Ort, gleichzeitig kann von einem ferneren Ort der Betriebszustand einer Tür beispielsweise von „daueroffen“ (Tagbetrieb) in „verriegelt“ (Nachtbetrieb) verändert werden. Als Grundlage der Vernetzung dient ein 2-Draht-BUS-System auf CAN-Basis. Die automatischen Dreh- und Schiebetürsysteme von GEZE werden durch entsprechende Aufsteckplatinen bzw. I/O-Boxen, in das BUS-System eingebunden. Die Rettungsweg-Türzentralen von GEZE zur Steuerung und Überwachung von Öffnungs- und Schließvorgängen in Flucht- und Rettungswegen sind schon mit einem entsprechenden Modul ausgerüstet. Immer den Überblick bewahren und rasch handelnDas GEZE SecuLogic Gebäudesystem ist ein Steuer- und Visualisierungssystem für die Tür- und Sicherheitstechnik. Es zeigt dem Facility Manager oder Sicherheitsverantwortlichen, ob eine Tür in einem bestimmten Bereich offen oder geschlossen ist und ermöglicht eine entsprechende Steuerung. Das System ermöglicht rasche und gezielte Handlungen vor Ort an der Tür und unterstützt notwendige Gegenmaßnahmen. Mit nutzerfreundlichen Bedienelementen mit einheitlicher Symbolstruktur können automatische Türen geöffnet und geschlossen oder, etwa im Tagbetrieb, auf „daueroffen“ geschaltet werden. Das Gebäudesystem gibt es als Tableaueinheit und als Software auf einem Rechner. Es kann genau auf die Anzahl der vernetzten Türen in einer Wohnanlage abgestimmt werden. Das Gebäudesystem als TableaueinheitMit einer Anzeige- und Bedieneinheit als Wand- oder Tischtableau können über ein BUS-System bis zu zwanzig automatische Drehtüren bzw. einzelne Rettungsweg-Türzentralen gesteuert werden. LED-Leuchten zeigen die Türzustände „verriegelt“/“entriegelt“, „offen“/“geschlossen“ und „Alarm“ an. Komfortable Bedienfelder ermöglichen z.B. das Entriegeln, Kurzzeitentriegeln oder das Verändern der Betriebsarten bei Automatiktüren. Das virtuelle Anzeigen- und Bedientableau für größere WohnkomplexeFür Wohnanlagen mit einer großen Zahl an Türen auf mehreren Ebenen empfiehlt sich das GEZE SecuLogic Gebäudesystem als Visualisierungssoftware auf einem Rechner. Damit lässt sich die Funktionalität aller angeschlossenen GEZE Produkte am Bildschirm per Mausklick steuern bzw. bedienen, überwachen, visualisieren und protokollieren. Eine Darstellung des Gebäudes oder die Grundrisse einzelner Bereiche dienen der räumlichen Orientierung. Die Softwarelösung kann als zentrale und ebenso als parallele Bedienstelle eingesetzt werden. Das bedeutet, dass, verteilt auf acht BUS-Linien mit jeweils 63 Türen, insgesamt 504 Türen angeschlossen werden können. Vielseitige AnschlussmöglichkeitenDie Softwarevariante ist auf einem oder mehreren Rechnern lauffähig. Auf einer übersichtlichen Benutzeroberfläche können alle oder einzelne Türen zentral und ohne den Umweg über einen Server ver- und entriegelt werden. An automatischen Türen ist die Umschaltung der Betriebsarten „daueroffen“, „Automatik“, „verriegelt“ und „geschlossen“ möglich. Ein „Ereignis“-Speicher protokolliert alle Türbewegungen. Angeschlossen werden können automatische Türsysteme, Feuer- und Rauchschutztüren mit Türschließerfunktion, die Türzentralen von Rettungswegsystemen und Motorschlösser. Das Einbinden von Fremdelementen, wie z.B. Licht- und Beschattungssteuerungen, ist kein Problem. Für die Integration nicht BUS-fähiger Türtechnik und von Fremdfabrikaten steht ein Schnittstellen-Modul (I/O-Modul) zur Verfügung. Genauso können Softwarefunktionen, etwa eine Zeitschaltuhr, von verschiedenen in die BUS-Linie eingebundenen Elementen gemeinsam genutzt werden. Eine OPC-Schnittstelle gewährleistet die Kommunikation der Softwarelösung mit einer übergeordneten Gebäudeleittechnik. Dazu werden die Daten des GEZE BUS-Systems an das übergeordnete System übergeben. Überwachen und steuern von jedem Ort der ErdeMit dem Internet-basierten Fernsteuer- und Fernwartungs-Tool WebCare 320 können alle an dieses Gebäudesystem angebundenen Elemente von jedem Ort der Erde sicher gesteuert und überwacht werden. Als Komponente des softwaregestützten GEZE SecuLogic Gebäudesystems wird das Tool über einen Internet-Server ebenso auf einem Rechner in der Wohnanlage installiert. Die Protokollierung von Türzuständen vereinfacht die Fehleranalyse. Damit werden Störungen schon bei ihrer Entstehung erkannt und automatisch, z.B. per E-Mail oder Mobilfunk, an den Betreiber, Facility Manager oder den Service-Dienstleister weitergeleitet. Dies beschleunigt die Reaktionszeit und macht den Wartungs-Service hoch effizient, da Störfälle insbesondere an Türen von sensiblen Bereichen – gezielt in kürzester Zeit behoben werden können.
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