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25.01.2012
Vaillant
icoVIT – neue Generation Öl-BrennwertkesselHerzstück der neuen Öl-Brennwertkessel Generation icoVIT ist ein zweistufiger Gebläsebrenner, der für einen noch effizienteren Betrieb sorgt. Der bewährte Edelstahl-Glattrohr-Wärmetauscher wurde ebenfalls weiterentwickelt. Neu ist eine deutliche Ausweitung des Leistungsspektrums mit drei einzelnen Varianten von 10 – 15 kW (ab 2. Quartal 2012 erhältlich), 16 – 25 kW (ab 2. Quartal 2012 erhältlich) und 21 - 35 kW (ab sofort erhältlich) Heizleistung. Darüber hinaus wurde das Design des Kessels komplett überarbeitet.
„Mit dem neuen Öl-Brennwertkessel setzen wir ein deutliches Statement in Richtung der wirtschaftlichen Nutzung des Energieträgers Öl“, so Manfred Ceplecha, Leiter Vertrieb Vaillant Österreich. „Aus unserer Erfahrung können wir feststellen, dass Nutzer einer ölbefeuerten Wärmeerzeugung bei der Modernisierung häufig dem Energieträger treu bleiben. Dabei wird bereits jedes zweite neu installierte Öl-Brennwertgerät mit Solarkollektoren bzw. einer Brauchwasserwärmepumpe ergänzt. Mit dem neuen icoVIT exclusiv haben wir uns weiter genau auf diese Zielgruppe der Modernisierer ausgerichtet und bieten sowohl den Fachhandwerkspartnern als auch dem Nutzer ein abgestimmtes Komplettsystem.“ Mit dem zweistufigen Brenner wird die tatsächliche Heizleistung an den erforderlichen Wärmebedarf angepasst. Dies gewährleistet eine höhere Energieeffizienz mit einem geringeren Strom- und Heizölverbrauch. Die bislang erforderliche Leistungsanpassung beim Kunden ist durch die vorkonfigurierten drei Leistungen nicht mehr erforderlich. Die CO2-Einstellung erfolgt jetzt ausschließlich am Display. Dadurch fallen keine Einstellungsarbeiten an der Ölpumpe mehr an. Der Gebläsebrenner ist bereits serienmäßig mit einem integrierten Schalldämpfer versehen. So werden Geräuschemissionen weiter reduziert. Weil die Ölvorwärmung ausschließlich in der Startphase und im überwachten Betrieb bzw. in Sonderfällen wie extrem niedrigen Kellertemperaturen ausgeführt wird, reduziert sich der elektrische Energieverbrauch. Die Flammenerfassung erfolgt nun durch eine Ionisationselektrode, die einen robusten und stabilen Gerätebetrieb gewährleistet. Zudem ist der Ionisationswert vergleichbar zu Gaskesseln auslesbar und damit eine verbesserte Diagnose möglich. Aus ökologischen Gesichtspunkten und um auch zukünftigen gesetzlichen Rahmenbedingungen zu genügen, ist der Brenner schon jetzt für die Verbrennung von einer 20-prozentigen Bio-Öl-Beimischung gerüstet. Im Lieferumfang des icoVIT ist ein Spezialsiebfilter, sowie ein Brandschutzschalter enthalten. Um die Wartung weiter zu vereinfachen, lassen sich die Seitenteile komplett abnehmen. Dadurch ist beispielsweise der Abgassammler noch besser zugänglich. Der Brenner lässt sich bei einer Wartung jetzt in verschiedenen Positionen einhängen, um so dem Fachhandwerker möglichst viel Platz für die Servicearbeiten zu geben. Darüber hinaus wurden viele Details weiter angepasst. So wurde z. B. der KFE-Hahn neu positioniert, um eine bessere Zugänglichkeit bei der Entleerung und Befüllung zu garantieren. Die Regelung ist für eine bessere Bedienbarkeit schräg in den Öl-Brennwertkessel eingebaut. „Wir haben alle umsetzbaren Verbesserungsvorschläge aus zahlreichen Diskussionsrunden mit unseren Fachhandwerkspartnern in die Neuentwicklung einfließen lassen“, so Dr. Georg Patay, Leiter Marktentwicklung Vaillant Group Austria. Durch den großen eigenen Wasserinhalt des Systems ist eine schnelle Modernisierung von Heiz- auf Brennwert gewährleistet. Eine Mindestumlaufwassermenge oder eine hydraulische Weiche ist nicht erforderlich. Durch den eBUS als Kommunikationsprotokoll lassen sich weitere Anlagenbestandteile wie z. B. Solarkollektoren besonders schnell und einfach einbinden. Der Normnutzungsgrad des Öl-Brennwertkessels liegt bei 105 % (Hi) / 99 % (Hs) und damit nahe an der physikalischen Leistungsgrenze bei der Nutzung von Öl als Heizenergieträger.
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