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30.01.2012
Artweger
Seniorenfreundliche ModernisierungDie Baugenossenschaft Hegau stattet die Badezimmer von 300 Wohnungen barrierearm und seniorenfreundlich aus. Das erste Projekt mit 60 Wohnungen aus den 1960iger-Jahren setzt Maßstäbe für die zukünftigen Neubau- und Modernisierungsprojekte der Genossenschaft. Die Instandsetzung der Badezimmer in fünf Wohngebäuden mit 60 Wohnungseinheiten auf der Schwäbischen Alp in Meßkirch ist ein Teil der aktiven Mieterbindung durch den gezielten Ausbau der Seniorenfreundlichkeit. Der Altersdurchschnitt der Mieter der Baugenossenschaft Hegau ist deutlich höher als der Landesdurchschnitt: 37,9 Prozent der Mieter sind über 60 Jahre, im Land Baden-Württemberg sind es nur 23,4 Prozent. Daher hat für die Genossenschaft Barrierearmut und eine seniorenfreundliche Ausstattung der Wohnungen sowie der Wunsch vieler Mieter nach einer Badewanne und einer Dusche immer eine hohe Priorität. Mit dem Einbau der Twinline 2, einer vollwertigen Kombination aus Badewanne und Dusche, konnte die Genossenschaft alle Anforderungen und Wünsche der Beteiligten erfolgreich umsetzen. „Aus Platzgründen konnten wir in den Badezimmern bisher keine separate Dusche einbauen. Unser Wunsch war es, beides anbieten zu können. Die Artweger Twinline war die ideale Lösung, mit zwei Funktionen in einem, eine Duschbadewanne, bei der auch Senioren der Einstieg über den Badewannenrand erspart bleibt, und für die kein zusätzlicher Platz im Bad benötigt wird. Die Artweger Twinline war in Funktion und Optik die überzeugendste Lösung“, sagt Axel Nieburg, geschäftsführender Vorstand der Baugenossenschaft Hegau eG. Komfortabel und kompakt auf kleinstem RaumDie innovative Duschbadewanne bietet einen großzügigen Duschbereich und eine komfortable Badewanne auf kleinstem Raum. Der Platzbedarf ist nicht größer als bei einer handelsüblichen Badewanne. Die integrierte Duschtür aus Sicherheitsglas öffnet sich platzsparend nach innen und ermöglicht so einen komfortablen, nahezu bodenebenen Zugang in den Dusch- und Badebereich. Das mechanische Verschluss-System der Tür verhindert das Öffnen der Tür beim Befüllen der Wanne oder beim Baden. Die Ausstattung der Badezimmer in den Wohnhäusern in Meßkirch war seit dem Einzug der ersten Mieter nicht mehr modernisiert oder verändert worden. „Die Größe der Bäder mit den typischen Grundrissen aus dieser Zeit führt oft zu Problemen. Deshalb haben wir uns gezielt über Dusch-Badwannen-Kombilösungen informiert“, so Axel Nieburg weiter. Die Instandsetzung der 60 Bäder ist für die Baugenossenschaft mit einer Investitionssumme von rund einer Millionen Euro verbunden. Für die Mieter ist es aber neben der Komfortsteigerung auch eine Investition in mehr Eigenständigkeit im Alter. „Senioren können in ihrer gewohnten Umgebung wohnen bleiben, auch wenn sie in der Beweglichkeit eingeschränkt sind und nicht mehr über den Rand in die Badewannen steigen können“, sagt Axel Nieburg über die Intension.
Auch bei anderen Modernisierungen plant die Baugenossenschaft den Einsatz der Duschbadewanne wie im Frühjahr 2012 in den Wohneinheiten in der Überlinger Straße in Singen am Hohentwiel. „Dort sind die Bäder so klein, dass es unmöglich ist, noch eine Dusche zusätzlich unterzubringen“, betont Nieburg. Deshalb werden auch diese 200 Wohnungen künftig mit Duschbadewannen ausgerüstet. Beispiele, die auch in Österreich Schule machen könnten, denn die Situation ist überall gleich: Die Badezimmer sind zu klein, die Ansprüche der Mieter haben sich gewandelt, es besteht großer Modernisierungsbedarf und der demografische Wandel in der Gesellschaft ist hinlänglich bekannt. Mit einer Duschbadewanne wie der Twinline kann auf einfache Weise eine deutliche Aufwertung des Wohnungsbestandes gelingen.
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