01.02.2012
TiSUN

Jeder Österreicher muss zwei Tonnen sparen

Seit vergangener Woche steht fest, dass die österreichische Bundesregierung die Offensive für thermische Sanierung auch im Jahr 2012 weiterführen möchte.

Unter dem Motto „Energie sparen heißt Geld sparen“ präsentierten Umweltminister Niki Berlakovich und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner erneut eine Förderung in Höhe von 100 Millionen Euro für thermische Erneuerungen im Gebäudebereich. Vertreter der Solarthermiebranche wie der Geschäftsführer der TiSUN GmbH, Robin M. Welling, zeigen sich erfreut über die Initiative der Regierung. Man unterstütze damit den Endkunden in wirtschaftlich schwierigen Zeiten und käme den Klimaschutzzielen der EU schrittweise näher.

Ob die Anschaffung einer Solaranlage zur Warmwassernutzung und Heizungsunterstützung, der Austausch des bestehenden Heizungssystems, die Investition in eine neue Dämmung oder die Nutzung von Ökobaustoffen – ab 20. Februar profitieren Kunden im betrieblichen und privaten Sanierungsbereich wie bereits im Vorjahr von der energieeffizienten Fördermaßnahme. Allein 70 Millionen Euro stehen für private Renovierungen zur Verfügung - finanzielle Unterstützung des Endkunden, die dem Klima- und Umweltschutz zu Gute kommt. 

„Wenn wir dem EU-Ziel zur Reduktion der CO2-Emission bis zum Jahr 2020 gerecht werden möchten, muss jeder Österreicher nach derzeitigem Stand fast zwei Tonnen CO2 pro Jahr einsparen“, erklärt Robin M. Welling, Geschäftsführer der TiSUN GmbH, Hersteller thermischer Solarsysteme.“

„Wenn wir dem EU-Ziel zur Reduktion der CO2-Emission bis zum Jahr 2020 gerecht werden möchten, muss jeder Österreicher nach derzeitigem Stand fast zwei Tonnen CO2 pro Jahr einsparen“, erklärt Robin M. Welling, Geschäftsführer der TiSUN GmbH, Hersteller thermischer Solarsysteme.“
Bild: TiSUN  

Der Gesamtausstoß an Treibhausgasen soll nach EU-Richtlinien bis 2020 um 20% gegenüber dem Basisjahr 1990 gesenkt werden, während der Anteil der erneuerbaren Energien am Energieverbrauch um 20% erhöht wird. Alle EU-Mitgliedsstaaten tragen mit differenzierten nationalen Maßnahmen zur Erreichung dieser Vorgabe bei. Für Österreich bedeutet dies eine 16-%ige Reduktion des Treibhausausstoßes und Anstieg an Energie aus regenerativen Quellen auf 34%. „In den vergangenen Jahren ist die CO2-Emission in Österreich leider rasant angestiegen. Mit rund 11 Tonnen pro Kopf liegt Österreich im EU-Durchschnitt in den hinteren Rängen und ist von dem 9-Tonnen-Ziel bis 2020 weit entfernt. Lediglich was die Energieeffizienz von 34% betrifft nähern wir uns mit knapp 31% den Vorgaben des Klimaschutzpaketes an“, erklärt Welling weiter.

„Zwei Tonnen CO2 pro Person einzusparen, das klingt viel. Wenn man allerdings bedenkt, dass die Nutzung einer solarthermischen Anlage den CO2-Ausstoß eines durchschnittlichen Haushaltes bereits um 1,5 Tonnen reduziert, ist dieser Wert durchaus schaffbar“, so Robin M. Welling.  Er zeigt sich optimistisch, was die EU-Zielerreichung betrifft und sieht Förderungen wie die Offensive 2012 als wichtige Schritte in die richtige Richtung. „Die Sanierungshürde sinkt zunehmend. Waren vor wenigen Jahren nur umfassende Gebäudesanierungen möglich, fördert die neue Offensive auch Teilsanierungen.  Das erleichtert dem Endkunden die Entscheidung für energieeffiziente Maßnahmen im eigenen Zuhause und bringt uns den EU-Vorgaben näher.“

Durch den Sanierungsscheck 2012 werden Maßnahmen zur Verbesserung des Wärmeschutzes von privaten und betrieblichen Gebäuden gefördert. So werden etwa die Dämmung von Außenwänden und Geschoßdecken, die Erneuerung von Fenstern und Außentüren sowie die Umstellung von Wärmeerzeugungssystemen auf erneuerbare Energieträger im privaten Bereich bis zu 20% unterstützt.

Weitere Informationen zur Förderung finden Sie unter

www.sanierungsscheck2012.at
www.tisun.com

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