08.02.2016
Geberit

Spülrandlose Urinalkeramiken

Für nahezu jeden Wunsch und jede Bauaufgabe bietet Geberit das passende Urinalsystem. Durch das umfassende Sortiment werden die Planung, die Installation und der Unterhalt von Urinalanlagen deutlich vereinfacht.

Zentrale Elemente des neuen Urinalsystems sind die zwei von Geberit entwickelten, spülrandlosen Urinalkeramiken Preda und Selva. Sie verfügen über eine Innengeometrie, die exakt auf den ebenfalls neu entwickelten Sprühkopf abgestimmt ist und selbst bei kleinsten Spülmengen von 0,5 Litern eine optimale Ausspülung gewährleistet. Beide Keramiken werden in drei Ausführungen angeboten: mit einer integrierten Steuerung, mit bewährter Unterputzsteuerung oder für den vollständig wasserlosen Betrieb. Die integrierte Urinalsteuerung – eine weitere Innovation von Geberit – befindet sich leicht zugänglich unterhalb der Keramik, was den Wartungsaufwand erheblich reduziert. Besonders wartungsfreundlich wurden auch Siphon und Sprühkopf platziert: freier Zugang ist jederzeit ohne ein Entfernen der Keramik gewährleistet.

 

Die formschönen Urinalkeramiken Preda (links) und Selva (rechts), ausgerüstet mit Sprühkopf und integrierter Steuereinheit
Bild: Geberit  

 

Das Geberit Urinalsystem bietet Planern und Installateuren die Möglichkeit, für jede Bausituation eine optimale Lösung zu realisieren. Von einer sparsamen Wasserspülung über einen individuell programmierbaren Hybridmodus bis zum Betrieb ganz ohne Wasser sind alle Varianten denkbar. Möglich ist dies, weil sämtliche Komponenten sorgfältig aufeinander abgestimmt sind.

Spülrandlose Urinalkeramiken

Die neuen Geberit Urinalkeramiken Preda und Selva wurden in den Ateliers von Christoph Behling Design in London entworfen. Sie sind spülrandlos, was den Reinigungsaufwand verringert, die Hygiene verbessert und einer unangenehmen Geruchsbildung vorbeugt. Die Innengeometrie ist auf eine optimale Ausspülleistung bei kleinsten Wassermengen ausgelegt, funktioniert aber auch bei größeren Spülungen leise und ohne Spritzer.

Trotz einheitlicher Formensprache sind die Unterschiede zwischen den beiden Modellen augenfällig: Während das Modell Preda dank kompakten Außenmassen sehr schlank wirkt, vermittelt das Modell Selva einen robusten und stabilen Eindruck. Beide Keramikmodelle gibt es auch für den wasserlosen Betrieb.

Wassersparender Sprühkopf

Der Sprühkopf ist exakt auf die ausgeklügelte Innengeometrie der Keramik abgestimmt. So wird bereits mit 0,5 Litern Wasser eine optimale Ausspülung erzielt. Einen noch geringeren Wasserverbrauch erreichen die individuell einstellbaren Spülprogramme wie z. B. die intelligente Intervallspülung. Zur Reinigung und Entkalkung des Sprühkopfs genügen einige wenige Handgriffe, und alles ist frei zugänglich.

Flexible Siphontechnik

Für den Geruchsverschluss bietet Geberit zwei unterschiedliche Lösungen an: Während der Urinalsiphon für herkömmliche Spülmengen ausgelegt ist, bietet der Hybridsiphon dank einem innovativen Membranverschluss volle Funktionalität, auch wenn wenig oder gar kein Wasser im Spiel ist. Beide Siphons können einfach aus der Urinalkeramik entfernt werden. Dadurch entsteht ein direkter Zugang zur Abwasserleitung.

 

Das Siphongehäuse der Geberit Urinale ist großzügig bemessen und ermöglicht einen direkten Zugang zur Abwasserleitung - bei Wartungsarbeiten muss die Urinalkeramik nicht entfernt werden
Bild: Geberit  

 

Ein Siphonadapter ermöglicht den Einsatz des Hybridsiphons in Keramiken anderer Anbieter. So kann man ohne Austausch der Keramik von den Vorteilen der Geberit Technologie profitieren.

Innovative Urinalsteuerung

Bei der neu entwickelten, integrierten Urinalsteuerung befindet sich die kompakte Steuereinheit in einer Dockingstation unterhalb der Keramik. Die Einheit beinhaltet neben der Steuerelektronik auch die Stromversorgung und das Magnetventil. Für die Stromversorgung bietet Geberit drei Optionen: Netzanschluss, Batteriebetrieb oder autarke Stromversorgung mittels eines integrierten Generators. Nachträgliches Umrüsten von Netz- auf Batteriebetrieb oder autarke Stromversorgung ist jederzeit möglich. Die praktische Dockingstation bietet einen bequemen Zugang zur Steuereinheit. Letztere lässt sich mit einem einzigen Handgriff entnehmen und warten. Dank einer automatischen Wasserstopp-Funktion ist ein vorgängiges Absperren der Wasserzufuhr nicht notwendig und der Betrieb von Reihenanlagen bleibt so sichergestellt.

 

Die neu entwickelte, integrierte Steuereinheit befindet sich in einer leicht zugänglichen Dockingstation unterhalb der Urinalkeramik
Bild: Geberit  

 

Wer sich für die bewährte Unterputz-Urinalsteuerung mit Betätigungsplatte entscheidet, hat weiterhin die Wahl zwischen verschiedenen manuell oder berührungslos funktionierenden Varianten.

Wirtschaftlich und wartungsfreundlich

Bei den Geberit Urinalsystemen sind alle Komponenten auf minimalen Wasserverbrauch ausgerichtet und bis ins Detail aufeinander abgestimmt. Dank dem geringen Ressourcenverbrauch und der Möglichkeit, die Steuerung durch eine autarke, netz- und batterieunabhängige Energiequelle mit Strom zu versorgen, erfüllen die Urinale höchste Anforderungen an nachhaltiges Bauen. Dabei werden jedoch keinerlei Kompromisse zu Lasten der Hygiene gemacht. Sowohl die Reinigung als auch die Wartung sind rasch und einfach erledigt. Dies, weil wasserführende Komponenten wie Sprühkopf, Siphon und Abwasserleitung leicht zugänglich sind.

www.geberit.at